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Klettenlabkraut

Die Bezeichnung Labkraut ist zurückzuführen auf das in der Pflanze enthaltene Labferment. Labferment bringt Milch zum Gerinnen und eignet sich daher hervorragend zur Käse-Herstellung.

Schon Dioskurides wendete es im ersten Jahrhundert bei Müdigkeit und Erschöpfung an. Plinius setzte es bei Schlangenbissen, zum Blutstillen und bei Ohrenschmerzen ein. Heutzutage kommt Klettenlabkraut vor allem bei Harnwegsinfekten und Hautleiden zum Einsatz.

Tee mit Klettenlabkraut regt das Lymphgefäßsystem an und stimuliert unser Immunsystem. Aufgrund seiner reinigenden Wirkung für den gesamten Organismus eignet er sich zur Behandlung von Harnwegserkrankungen und zur Unterstützung bei Abnehmkuren.

Äußerlich angewendet hilft Klettenlabkraut-Tee bei Psoriasis, Pickeln, Akne und anderen Hauterkrankungen. Es ist sinnvoll, die äußere Behandlung mit einer inneren Anwendung zu begleiten.