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Veilchen

 

Viola Odoratae Herba – wohlriechendes Veilchen

Schon Hippokrates setzte das Veilchen für allerlei Beschwerden ein, unter anderem gegen Sehstörungen, Kopfschmerzen und Melancholie.

2007 war es die Heilpflanze des Jahres, denn man fand blutfettsenkende, antitumorale und antioxidative Wirkstoffe.

In der heutigen Naturheilkunde wird das Veilchen  (Blüte & Blatt) bei folgenden Beschwerden unterstützenden eingesetzt:

  • Beschwerden der Atemwege, z.B. Asthma, Husten, Bronchitis mit festsitzendem Schleim
  • Blutreinigung
  • rheumatische Gelenkserkrankungen, Gicht
  • Hauterkrankung, Ekzeme
  • Nervosität

Sebastian Kneipp empfahl für Gelenkserkrankungen einen Absud mit Essigwasser als Umschläge.

Das Veilchen kann als Tee,  Homöopathikum in Form der Urtinktur  “Viola Odorata”  oder Sirup angewandt werden.

In der Griechischen und Römischen Mythologie war das Veilchen untrennbar mit den Göttern verbunden und es ranken sich darum einige Geschichten. Das Veilchen ist der Göttin Persephone zugeordnet, wenn sie aus der Unterwelt empor kommt wachsen unter jedem Schritt auf der Erde die Veilchen. Pan brachte man als Ehrerbietung einen Strauß Veilchen und im Volksbrauchtum gibt es unzählige Legenden zu dieser Frühlingspflamze.

Mit ihrem süßen Duft gilt das Veilchen als Pflanze der Liebe die man schenkt um das Gegenüber zu betören.

Veilchenlikör ist die süße alkoholische Variante. Hier werden mühselig handgepflückt die kleinen lila Blüten angesetzt.

Althergebracht steht das Veilchen übrigens auch für Demut und Bescheidenheit.